Glossar

Das IT-Glossar:

Von „Ich hab nichts gemacht!“ bis „Haben Sie es schon mit einem Neustart versucht?“

Mythos-Check vorab:

Es gibt kein „WLAN-Kabel“. Egal wie fest du daran glaubst, wie sehr der Cousin deines Schwagers darauf schwört oder wie oft du im Kabelsalat danach suchst – kabellos bleibt kabellos. Alles, was aus der Wand in dein Gerät gesteckt wird, heißt LAN- oder Ethernet-Kabel.

Kategorie 1: Hardware & Netzwerk

  • WLAN (Wireless Local Area Network):
    Drahtloses Funknetzwerk. Verbindet deine Geräte ohne Kabel mit dem Internet – und bricht garantiert genau dann ab, wenn du das wichtigste Meeting der Woche hast.
  • Router:
    Das blinkende Kästchen im Flur, das Zauberei betreibt und von 90 % aller Probleme geheilt wird, wenn man einmal den Stecker zieht und wieder einsteckt.
  • IP-Adresse:
    Die digitale Hausnummer deines Geräts. Ohne sie weiß das Internet nicht, wohin es die Katzenvideos schicken soll.
  • LAN (Local Area Network):
    Das kabelgebundene Netzwerk. Die unglamouröse, aber verlässliche Lösung für alle, die echte Stabilität wollen.
  • Bandbreite:
    Die Dicke deiner digitalen Wasserleitung. Je mehr Leute gleichzeitig streamen, desto dünner wird der Strahl.
  • CPU (Prozessor):
    Das Gehirn des Computers. Denkt unermüdlich nach, während du geduldig auf das Laderad starrst.
  • RAM (Arbeitsspeicher):
    Das Kurzzeitgedächtnis deines PCs. Vergisst beim Ausschalten blitzschnell alles – exakt wie man selbst am Montagmorgen.
  • SSD vs. HDD:
    Das Langzeitgedächtnis. HDDs sind die trägen Oldtimer mit drehenden Scheiben, SSDs die blitzschnellen Nachfolger ohne bewegliche Teile.
  • Bluetooth:
    Eine Nahbereichs-Funkverbindung, die sich genau dann nicht mit den Kopfhörern koppeln will, wenn du in der Bahn sitzt.
  • Treiber:
    Ein kleines Stück Software, das der Hardware erklärt, was sie eigentlich tun soll. Fehlt es, weiß der Drucker nicht mehr, dass er ein Drucker ist.

Kategorie 2: IT-Sicherheit (Oder: Wie man nicht gehackt wird)

  • Phishing:
    Digitales Schock-Angeln. E-Mails von angeblichen Prinzen oder Paketdiensten, die dein Passwort wollen, damit du „ein Paket bestätigst“, das du nie bestellt hast.
  • Passwort123:
    Die beste Methode, um garantieren zu können, dass dein Account demnächst jemand anderem gehört.
  • 2FA / Multi-Faktor-Authentifizierung:
    Der nervige, aber extrem nützliche zweite Schritt beim Login, bei dem du dein Smartphone suchen musst, um einen Code einzugeben.
  • Ransomware:
    Digitaler Wegelagerer. Verschlüsselt all deine Urlaubsfotos und fordert Lösegeld in Bitcoin.
  • Firewall:
    Der digitale Türsteher deines Computers. Lässt nur rein, was auf der Gästeliste steht.
  • VPN:
    Ein verschlüsselter Tunnel für deine Daten. Lässt dich im Internet so aussehen, als würdest du gerade in Panama surfen.

Kategorie 3: Künstliche Intelligenz & Modewörter

  • KI / AI:
    Das aktuelle Lieblingswort aller Marketingabteilungen. Macht Computer schlau – und erfindet manchmal mit voller Überzeugung kompletten Unsinn.
  • LLM (Large Language Model):
    Extrem wortgewandte Sprachmodelle wie ChatGPT, die so tun, als wüssten sie alles (und meistens verdammt nah dran sind).
  • Prompt:
    Die Frage oder Anweisung, die du der KI hinwirfst. Müll rein = Müll raus.
  • Halluzination:
    Wenn die KI auf eine Frage keine Antwort weiß, sich spontan eine Faktenwelt ausdenkt und diese völlig selbstbewusst verkauft.

Kategorie 4: Cloud & Software-Alltag

  • Cloud:
    Nichts anderes als „der Computer von jemand anderem“, auf dem deine Daten liegen.
  • SaaS (Software as a Service):
    Früher hat man Programme einmal gekauft. Heute abonniert man sie für immer.
  • Backup:
    Eine Datensicherung, die jeder Mensch erst exakt einen Tag nach dem ersten großen Festplattencrash einrichtet.
  • Update:
    Eine Aktualisierung, die immer genau dann ein Pop-up öffnet, wenn du eine Präsentation starten willst.
  • Cache:
    Ein Zwischenspeicher, der Webseiten schneller macht – bis er voll ist und man ihn löschen muss, weil gar nichts mehr geht.